Heilung

„9 Wege in ein krebsfreies Leben“ – Ein faszinierendes Buch – nicht nur für Krebskranke

Wir alle kennen sicher irgendjemand, der an Krebs erkrankt ist. Kein Wunder, den jeder dritte erkrankt einmal an Krebs. So titelt zumindest der Schweizer Tagessanzeiger in seiner Online-Ausgabe vom 28.11.2014. Doch die Zahlen scheinen zu stimmen, wie eine Google-Recherche zeigt.

Unter dem Begriff „Krebs“ sind viele, zum Teil sehr unterschiedliche Krankheiten zusammengefasst, die längst nicht alle tödlich verlaufen. Für Betroffene ist die Diagnose aber so oder so eine Katastrophe, den in jedem Fall verbindet man mit der Diagnose Krankheit, Leid und Schmerzen.

Umso erstaunlicher ist es, dass man immer wieder von Fällen hört, bei der Patienten, die von der Schulmedizin als unheilbar eingestuft wurden, einige Jahre später putzmunter durch die Gegend spazieren. Die Mediziner sprechen dabei von einer Radikalremission.

Eine gute Bekannte hat mich dazu auf das Buch „9 Wege in ein krebsfreies Leben“ von Dr. Kelly A. Turner aufmerksam gemacht. Als Dr. Turner zum ersten Mal von einer solchen Geschichte hörte, arbeitete sie in einer gossen Krebsforschungsklinik in San Francisco. Fasziniert von diesem einen Fall fing Sie an, nach weiteren zu recherchieren, und wurde auch schnell fündig. Sie hat über 100 persönliche Interviews geführt und mehr als tausend niedergeschriebene Krebsfälle analysiert. Sie fand schliesslich in ihren Interviews heraus, dass von allen ehemaligen Krebspatienten 9 gemeinsame Faktoren genannt wurden. Faktoren, von denen diese glaubten, dass sie für die Radikalremission verantwortlich waren.


Gerade die analytische Vorgehensweise macht dieses Buch für mich, einen technisch geprägten Faktenmensch, interessant. Vieles geht in diesem Buch zwar um spirituell sehr abgehobene Dinge, die ich nur schwer nachvollziehen kann. Doch wer einmal nach einer stressigen Arbeitswoche genau am Freitagabend krank geworden ist, kann kaum ablehnen, dass die physische Verfassung nicht auch von der psychischen abhängt.

Interessanterweise befassen sich nur zwei der 9 Faktoren mit der Ernährung. Wobei hierbei die einzelnen Personen ganz unterschiedliche Ausprägeungen haben. Die einen essen nur noch vegan, andere lassen nur bestimmte Lebensmittel weg. Die einen nehmen B12, die anderen Vitamin D.

Aber auch die Ausprägungen in den übrigen Faktoren sind ganz unterschiedlich.

Was sind nun die 9 Faktoren?

  1. Ernährung
  2. Die Kontrolle über die Gesundheit übernehmen
  3. Der eigenen Intuition folgen
  4. Kräuter und Nahrungsergänzungmittel nehmen
  5. Unterdrückte Emotionen loslassen
  6. Positive Emotionen verstärken
  7. Soziale Unterstützung zulassen
  8. Die spirituelle Verbindung vertiefen
  9. Starke Gründe für das Leben haben

Die einzelnen Punkte sind jeweils mit Fallbeispielen und Erklärungen unterlegt. Bei der Ernährung kommen wir übrigens wieder zum Kernthema dieser Homepage zurück: Zucker. Krebszellen nehmen Zucker viel schneller auf, als gesunde Zellen. Wissenschaftler sind sich darüber unklar, ob eine übermässig zuckerhaltige Ernährung Krebs verursachen kann. Klar ist aber wohl, dass die Krebszellen zwischen 10 bis 50 mal so viel Glukose aufnehmen wie gesunde Zellen.

Was können „Gesunde“ aus diesen Faktoren lernen?

Es kann sicher nicht schaden, sich auch ohne Krebs-Erkrankung Gedanken um die einzelnen Punkte zu machen. Quasi Vorsorge treffen. Grundsätzlich motiviert mich die Lektüre des Buches schon mal dazu, meine praktisch zuckerfreie Ernährung beizubehalten. Auch werde ich mich zukünftig mehr um meine Gesundheit kümmern. Meinen Vitamin-D Mangel habe ich jetzt mit höher dosiertem Vitamin-D im Griff. Die Menge, die mir hier der Hausarzt verschrieben wurde, ist bei weitem nicht ausreichend. Positive Gedanken kann man verstärken, indem man einfach mal jeden Abend aufschreibt, was gut lief. Hier zählen auch die kleinen Dingen, es muss nicht jedes Mal der Sechser im Lotto sein. Das endlich erwiderte Lächeln der hübschen Kassiererin reicht auch 😉

Mit der spirtuellen Seite tue ich mich ja durchaus etwas schwer. Viele meditieren ja. Bei mir klappt das nicht wirklich. Aber im Wald laufen gehen lädt bei mir die Batterien immer auf. Muss es nur oft genug machen.

Und natürlich ganz wichtig: Die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen nicht vergessen.

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