Immunsystem stärken

Erkältet! – So stärkt man sein Immunsystem

Im Artikel „Erkältet – so vermeide man eine Ansteckung im Büro und anderswo“ habe ich meine Recherchen zum Thema „Vermeidung von Ansteckung“ zusammengefasst. Hier nun die Zusammenfassung zum Thema „Immunsystem stärken“. Da ist sicherlich nicht wirklich was ganz Neues dabei, aber bestimmt ist diese Zusammenstellung für den ein oder anderen auch hilfreich.

Wie kann man also sein Immunsystem stärken? Wie generell bei praktisch allen Ernährungsfragen, gibt es für alles eine Studie, aber auch gegen alles eine.

Impfen will ich mich nicht mehr lassen. Einmal habe ich es getan, so krank wie damals war ich seither nie mehr. Das muss natürlich nicht für jedemann gelten. Für bestimmte Bevölkerungskreis ist Impfen mehr als sinnvoll.

Ausgewogene Ernährung

gesunde Ernährung

Unstrittig dürfte der Nutzen einer ausgewogenen Ernährung mit einer ausreichenden Zufuhr an Vitaminen sein.

Vitamin C

Häufig wird speziell Vitamin C empfohlen. Was passiert eigentlich, wenn man zuviel davon nimmt? Zuviel wird bei normal funktionierenden Nieren über den Urin ausgeschieden. Bei Nierenerkrankungen ist aber trotzdem Vorsicht vor zuviel Vitamin C geboten.

Vitamin D3

Bezüglich Vitamin D wird inzwischen ein regelrechter Glaubenskrieg geführt. Ich habe selbst erlebt, dass ein Vitamin D3 Mangel heruntergespielt wird und nur mit geringen Mengen substituiert wird. Vitamin D ist eigentlich ein Hormon, was der Körper produziert, wenn er Sonnenstrahlen ausgesetzt ist. Durch die Benutzung von Sonnencreme setzen wir uns aber oft auch im Sommer zuwenig der Sonne aus und sind unterversorgt. Manche Alternativmediziner reden von Mengen von 50’000 Einheiten, die täglich einzunehmen sind. Hier gilt aber nicht, viel hilft viel: Eine Überdosis kann zu sehr negativen gesundheitlichen Auswirkungen führen (8).

Ein Arzt wird sich normalerweise nicht dagegen sperren, auch mal den Vitamin D3 Gehalt im Blut zu bestimmen, allerdings müsste das eigentlich wie bei anderen Hormonen korrekt eingestellt werden, was engmaschige Kontrolluntersuchungen erfordert. Hier haben viele Ärzte Mühe.

Was also tun? Mischa Kotlyar – der Fitness Doc von Youtube hat zum gleichen Thema ein Video gemacht und empfiehlt darin 4000 Einheiten täglich, ohne aber dafür aber Garantien zu übernehmen.

Vitamin D wird oft nicht nur eine wichtige Rolle für das  Immunsystem beigemessen, sondern es soll auch vor Krebs schützen.

Als „Guru“ im Bereich Vitamin D wird oft Jeff T. Bowles wegen seines Buches „Hochdosiert: Die wundersamen Auswirkungen extrem hoher Dosen von Vitamin D3: das große Geheimnis, das Ihnen die Pharmaindustrie vorenthalten will“ genannt. Ich selbst war nach Studium des Buches sehr enttäuscht. Es enthält viele redundante Aussagen. Viele bleiben unbegründet. M. E. ist hier, wie so oft in Ernährungsfragen, der goldene Mittelweg angesagt.

Antioxidantien

Bestimmte Lebensmittel, wie z.B. Brokkoli enthalten grosse Mengen an sog. Antioxidantien. Sie wirken als Fänger für die sogenannten „freien“ Radikalen und unterstützen damit auch das Immunsystem:

  • Knoblauch
  • Kohl
  • Brokkoli
  • Süssholz
  • Ingwer
  • Tee
  • Kaffee
  • Petersilie
  • Zwiebel
  • Zitrusfrüchte
  • Leinsamen
  • Vollreis
  • Tomaten
  • Traubenkernöl
  • Rosmarin
  • Minze
  • Gurke
  • Spargel
  • Basilikuzm
  • Kakao

Kakao? Sicher nicht repräsentativ, aber ich habe schon mehrmals während eines Infektes zur Schokolade gegriffen und anschliessend eine Besserung gespürt. Natürlich nicht förderlich für eine zuckerfreie Ernährung, aber nun habe ich eine entsprechende Entschuldigung hierfür 😉 Ich denke aber, dass die Verbesserung des Allgemeinzustandes eher auf den kurzen Zuckerschock zurückzuführen ist.

Kaffee? An anderer Stelle wir vor einem zu hohen Kaffeekonsum gewarnt. Mischa Kotylar spricht von negativen Folgen ab 5 Tassen pro Tag.

Ingwer

Oben schon genannt ist „Ingwer“. Über Ingwer habe ich schon an anderer Stelle hier im Blog geschrieben. Inzwischen esse ich bei einem Effekt auch Ingwerstückchen roh und ja, es hilft. Allein durch die Schärfe habe ich oft schon das Gefühl, dass die Atemwege „frei geputzt“ werden.

Kurkuma

Optisch ganz ähnlich sieht Kurkuma aus, ist aber nicht so flächendeckend wie Ingwer erhältlich. Die gesundheitsfördernde Wirkung von Kurkuma soll noch höher sein, als die von Ingwer.

Interessant ist hierbei zu beobachten, wie sich die Aussagen von manchen Produzenten von Kurkuma-Produkten lesen. Unter (7) wird von Studien im Zusammenhang mit Alzheimer, Arthritis, Asthma, Bluthochdruck, chronische Entzündungen, Konzentrationsschwäche, Krebs, Osteoperopse, Leber, Galle und Magen-Darm-Problemen berichtet. Alleine die Tatsache, dass eine Studie existiert, sagt natürlich erst recht nichts über deren Ergebnis aus. Gesunde Vorsicht sind also speziell bei Marketingaussagen gegeben.

Nichtsdestotrotz werde ich nach den positiven Ergebnissen von Ingwer Kurkuma auch noch ausprobieren.

Wasser

Jeder weiss es, aber trotzdem wird es oft nicht gemacht. Genug trinken ist wichtig. Gerade bei einem akuten Effekt auf jedem Fall zwischen zwei oder besser drei Liter trinken.

Bewegung an der frischen Luft

Viel Bewegung an der frischen Luft, dass weiss eigentlich auch jeder. Wie ist es aber, wenn man beim Sport im Herbst und Winter schnell krank wird?

Hier ist der „Open-Window-Effekt“ schuld: Bis zu 72 Stunden nach einer intensiven Sporteinheit sind die Abwehrkräfte geschwächt. Abhilfe ist entsprechend warme Kleidung, eine Mütze, gg. Handschuhe. Nach dem Training schnell verfügbare Proteine. Viele (4) schwören auch auf die Zufuhr von Einfachzucker – was natürlich einem weitgehend zuckerfreiem Leben widerspricht.

Manche nehmen auch direkt nach dem Sport Angocin, ein Produkt aus Meerretich und Kapuzinerkresse, was wie ein natürliches Antibiotikum wirken soll.

Verzicht oder wenigstens Reduktion von Alkohol und Tabak

Diese Substanzen schaden nicht nur der Gesundheit im Allgemeinen, sondern auch dem Immunsystem.

Warm/Kalt-Anwendungen

Warm-/Kalt-Wechselduschen sollen das Immunsystem ebenfalls stärken.

Stressabbau

Versuche Stress zu vermeiden. Das klingt einfacher als gesagt, hierzu wird es noch einen separaten Artikel geben.

Genügend Schlaf

Auch das klingt lapidar, ich habe aber oft Probleme es einzuhalten: Genügend Schlaf. Der Bedarf an Schlaf ist individuell unterschiedlich. Wenn es einem schlecht geht, rentiert es sich aber durchaus der Versuch, einfach mal eine Stunde länger wie sonst zu schlafen.

Quellen

 

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