Interessante Dokumentation über Zucker bei Arte

Interessante Dokumentation über Zucker bei Arte

Als ich diesen Artikel urspünglich schrieb, machte ich eine Fortbildung zum geprüften Webmaster. Wer jetzt „Sieht man nicht!“ schreit, dem sei gesagt Webmaster, nicht Designer 😉

Wieder einmal war ich zu einem Präsenzkurs in Hamburg. Nur der erste Abend war schön genug für ein paar Nachtaufnahmen.

hamburg-speicherstadt
Hamburg Speicherstadt

Am zweiten sass ich im Hotel vor dem Fernseher und stiess auf eine interessante Arte-Dokumentation „Die grosse Zuckerlüge“. Man kann diese nachträglich in der arte Mediathek anschauen.

Auf Youtube ist sie ebenfalls verfügbar, es sieht aber nicht nach einem offiziellen Upload aus und wird möglicherweise bald verschwinden.

Die Dokumentation ist sehr sehenswert. Gleich zu Anfang geht es mit ein paar Zahlen Fakten los: In den letzten 30 Jahren hat sich die Zahl der Übergewichtigen verdoppelt, die Zahl der Diabetes-Kranke verdreifacht. Der Zuckerkonsum ist in der gleichen Zeit um 30 Prozent gestiegen.

Nach wie vor beruft sich die Zuckerindustrie darauf, dass es keine eindeutigen Beweise für einen Zusammenhang und damit für die Schädlichkeit von Zucker gibt. Gebetsmühlenartig wird das Credo wiederholt: „Zucker in Massen ist unschädlich. Alles was nicht in Massen genossen wird, ist schädlich.“

Die Dokumentation berichtet aber auch über die nachweisliche Nähe einiger Pro-Zucker-Studien zu der Zuckerindustrie.

Einer der Kämpfer gegen Zucker ist Robert. H. Lustig. Eines seiner Videos hat enorme Besucherzahlen:

Weitere interessante Zahlen:

  • 74% aller Nahrungsmittel enthalten Zuckerzusatz
  • Es gibt 56 Bezeichnungen, die letztendlich Zucker bedeuten und eigentlich nur dem Zweck dienen Zucker in der Zutatenliste eines Lebensmittels zu verschleiern.
  • 6-9 Teelöffel Zucker am Tag gelten als OK. In Europa nimmt aber jeder 17 zu sich.

Interessant ist auch der Zusammenhang zwischen Fettleber und Zucker. Gerade der Zuckerbaustein Fructose wird nur in der Leber abgebaut. Trinkt man einen Fruchtsaft, dann wird die Leber mit Fructose geradezu überschwemmt. Daher ist es gesünder, einfach eine Orange (langsam) zu essen, anstatt einen Obstsaft mit womöglich mehreren Orangen schnell zu trinken.

Alle die sich für das Thema interessieren, unbedingt Doku anschauen.

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